Singen ist Theater.
Immer wieder wird das Singen und das Schauspiel vereint. Man erzählt eine Geschichte, schlüpft in eine fremde Rolle. Doch wie kann ich jemanden spielen, der ich im echten Leben nicht bin? Wie kann ich seine Geschichte und seine Emotionen vermitteln?
In diesem Kapitel geht es darum, sich mit Hilfe von Rollenspielen, Theaterübungen und Aufgaben zu verschiedenen Emotionen, dem Musiktheater anzunähern.
Stimmung verbreiten.
Die Stimme ist das einzige Instrument, welches verbale Inhalte vermitteln kann. Das ist eine tolle Möglichkeit, Gefühle und Botschaften weiterzugeben. Doch wie geht das? Sollen wir heulen beim Singen eines traurigen Songs?
In diesem Kapitel geht es darum, wie wir Emotionen und Inhalte von Liedern weitergeben können, so dass unsere Zuhörer berührt werden und verstehen. Wir lernen, uns in den Liedinhalt hineinzudenken, die Stimmung eines Songs aufzugreifen und die eigenen Emotionen ernst zu nehmen.
Singen ist (k)eine Privatsache.
Viele Menschen singen gerne. Unter der Dusche, wo es niemand hören kann. Es ist Privatsache. Das ist schade, denn wir können mit unseren Stimmen andere bereichern, von der Rückmeldung der Anderen profitieren und auch das gemeinsame Singen hat eine unglaubliche Kraft.
Ziel des Kapitels ist es, Mut für erste Präsentationsversuche zu machen und ein guter und ermutigendender Zuhörer zu werden. Viele Menschen singen gerne. Unter der Dusche, wo es niemand hören kann. Es ist Privatsache. Das ist schade, denn wir können mit unseren Stimmen andere bereichern, von der Rückmeldung der Anderen profitieren und auch das gemeinsame Singen hat eine unglaubliche Kraft.
Ziel des Kapitels ist es, Mut für erste Präsentationsversuche zu machen und ein guter und ermutigender Zuhörer zu werden.
Mehrere Stimmen singen.
Seine eigene Stimme in einem mehrstimmigen Lied zu halten oder einen Kanon zu singen ist sozusagen Multitasking für die Ohren.
In diesem Kapitel lernen wir, wie wir uns auf unsere Stimme konzentrieren und trotzdem den andern zuhören können. Ziel ist, dass wir in Kanons und einfachen mehrstimmigen Liedern die Stimme halten können.
Melodie Stufe II
Idee kurz beschreiben. Einleitung von unten kopieren.
Melodien lesen – hören – singen.
Der Anfang vom Lesen lernen ist mühsam, doch mit der Zeit und Übung geht es immer automatischer. Mit dem Notenlesen ist es genau so.
In diesem Kapitel lernen wir, im Notenlesen sicherer zu werden, kleine Melodien ab Blatt selbständig zu erarbeiten und gesungene Melodien nachzusingen, bzw. weiterzuentwickeln.
Zuhören und nachsingen.
Wenn man einmal im Lied ist, fühlt man sich wohl, aber gerade am Anfang ist die Stimme oft verwirrt und sucht den richtigen Ton.
In diesem Kapitel wird der Start des Tones zum Thema. Wie lerne ich mir den Ton vor dem Singen genau vorzustellen? Wie kann ich den Einsatz der Stimme weich gestalten und von Anfang an korrekt einsetzen?
Es gibt keine Brummer.
Etwa 100 Muskeln müssen richtig arbeiten, um den korrekten Ton zu treffen, die Ohren müssen trainiert werden, und der Körper muss lernen, wo welcher Ton empfunden wird. Deshalb ist es nicht leicht richtig zu singen. Solange keine Amusie vorhanden ist, ist es aber möglich dies zu lernen.
In diesem Kapitel üben wir hinzuhören, Töne in „hoch“ und „tief“ einzuordnen. Wir erkunden, welche Knochen im Körper wann vibrieren und trainieren unsere Gesangsmuskeln.
Vorwissen: Die SuS kennen die Stammtöne und sie auf Noten sowie der Klaviertastatur erkennen. (Link zur entsprechenden Hilfsaufgabe hier)
Mundart singen.
Warum klingt Berndeutsch so urchig und Sankt Gallerdeutsch so „gäggsig“ ? Zunge, Kiefer, Lippen, Gaumensegel und Kehlkopf helfen mit, die Artikulation und den Klang zu formen. Wer andere Stimmen, Dialekte etc. imitieren will, muss genau beobachten.
In diesem Kapitel lernst du genau zu beobachten, wie Vokale und Konsonanten geformt werden. Zudem imitieren wir verschiedene Dialekte.
Eine grosse Röhre.
Was kann ich tun, dass meine Stimme kräftiger klingt und der Klang sich vergrössert?
Du hast nicht einfach (d)einen Klang, sondern die Möglichkeit mit Hilfe von Gesangstechnik, Klänge zu formen, deine Knochen mehr zum Vibrieren zu bringen, den Mundraum so zu formen, dass ein runder Klang entsteht.
In diesem Kapitel lernst du, was bei der Klangformung zu beachten ist, und lernst verschiedene Klangmöglichkeiten kennen.